Kurzmitteilung

Das gute Leben

doWenn wir über uns und unser Leben nachdenken, in ruhigen Momenten, dann geht es uns meistens darum, ob wir ein gutes Leben führen. Doch was bedeutet das eigentlich, gut zu leben? Wann ist ein Leben einen gelingendes? Was brauchen wir dafür? Worauf können wir verzichten oder noch besser: worauf müssen wir verzichten um glücklich zu sein? Leo Babauta gibt in seinem Blog einige Tipps. Es handelt sich dabei eigentlich nur um kleine Dinge, doch die haben dafür eine umso größere Wirkung. und wie immer kommt es vor allem auf die richtige Einstellung an.

1. Man benötigt sehr wenig um glücklich zu sein. Ein bisschen Gemüse und Obst, sauberes Wasser, eine Unterkunft, ein paar Kleider, ein gutes Buch, ein Notizbuch, sinnvolle Arbeit und Menschen, die man liebt.

2. Wer wenig verlangt, ist niemals arm. Wenn du viel Geld hast und viel besitzt, und trotdem immer mehr verlangst, dann bist du ärmer als derjenige, der wenig hat und nichts will.

3. Konzentriere dich auf die Gegenwart. Mache dir keine Zukunftssorgen und klammere dich nicht an die Vergangenheit. Wie viel Zeit verbringt man ständig damit, an andere Dinge zu denken, als daran, wo man gerade ist und was man jetzt tut, rein körperlich, in diesem Moment?

4. Sei glücklich mit dem, was du hast und bist. Oft wollen wir anderswo sein, etwas anderes tun, mit anderen Leuten zusammen sein als mit denen, mit den wir gerade zusammen sind, und andere Dinge haben als die, die wir haben. Aber wo wir gerade sind, ist völlig in Ordnung, und mit wem wir zusammen sind (einschließlich uns selbst), ist bereits vollkommen. Was wir haben, ist genug. Was wir tun, ist bereits wundervoll.

5. Sei dankbar für die kleinen Freuden im Leben. Beeren, etwas dunkle Schokolade, Tee, alles einfache Freuden, die so viel besser sind als teuere Desserts, Cola, Süßigkeiten. Du musst nur lernen, sie wirklich zu genießen.

Ein gutes Buch aus der Bücherei,

ein Spaziergang mit einem guten Freund im Park,

ein bisschen Sport,

den Unsinn, den ein Kind von sich gibt,

das Lächeln eines Fremden,

barfuß auf dem Gras gehen,

ein ruhiger im Moment am Morgen, wenn die Welt noch ruht.

Das sind die kleinen Freuden, die das Leben gut machen, ohne dass man viel dafür benötigt.

6. Lass dich von Freude leiten und nicht von Furcht. Viele Menschen haben Angst etwas zu verpassen oder sich zu verändern oder etwas zu verlieren. Das sind keine angemessenen Gründe dafür, etwas zu tun. Tu stattdessen etwas, weil es dir oder anderen Freude bereitet. Lass deine Arbeit motiviert sein von der Freude daran, kreativ, bedeutungsvoll und wertvoll zu sein, aber nicht, weil du damit einen teuren Lifestyle unterstützen musst und weil du Angst hast ihn zu verändern.

7. Übe dich in Mitgefühl. Mitgefühl für andere erzeugt liebevolle und wohltuende Beziehungen. Mitgefühl für dich selbst bedeutet, dass du dir selbst deine Fehler der Vergangenheit vergibst, dich selbst gut behandelst, dich gut ernährst und Sport machst, und dass du dich so liebst, wie du bist.

8. Mach dir keine Gedanken über Produktivität und Zahlen. Es ist völlig unwichtig. Falls du dich in deinem Tun davon leiten lässt, bestimmte Zahlen oder Ziele zu erreichen, dann hast du wahrscheinlich aus dem Blick verloren, was wirklich wichtig ist. Wenn du dich aus Gründen der Produktivitätssteigerung stresst, dann vergehen deine Tage nur für diesen Zweck: produktiv sein. Das ist Zeitverschwendung. Dieser Tag ist ein Geschenk, wie jeder Tag, und er sollte nicht mit allem möglichen vollgemüllt sein. Verbringe deine Zeit damit, den Tag und das, was Du tust, zu genießen.

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3 Gedanken zu “Das gute Leben

  1. Sich nicht an die Vergangenheit klammern. Die Vergangenheit ist denke ich wichtig, um glücklich zu werden. Wenn sie einen nicht loslässt, kann das ein Zeichen sein, dass da noch was zu tun ist. Besser als der Gedanke „Lass die Vergangenheit los, damit es dir besser geht“ ist glaube ich die Frage:“Wieso lasse ich die Vergangenheit nicht los? Was muss ich tun, damit das möglich wird und wo fange ich damit an?“ Sie aufzuarbeiten kann einem Inhalt und Sinn geben. Dass sie einen verfolgt kann auch ein Wink sein, dass da noch was draus zu lernen ist.

  2. Ps: An manchen dieser Ratschläge ärgert mich ein bisschen, dass sie so einfach daher gesagt sind, aber so wenig Hilfestellung dazu geben, dem Vorsatz auch nach zu kommen & etwaige Probleme, die vielen Begegnen, zu überwinden oder zumindest in Angriff zu nehmen.

  3. Pps: Ich betone das manche! An vielem davon ist Wahres dran. Es braucht nur häufig einiges an Charakterlicher Entwicklung um diese Grundsätze – wirklich – zu begreifen und zu verinnerlichen.

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