Einfach nur da sein

Durch Ablenkung verstellen wir uns den Blick auf das wahre Leben. Technik und Geselligkeit ermöglichen es uns, dass wir uns in jedem Augenblick unterhalten fühlen. Doch ist es das, wofür wir leben wollen?
Lass die Einsamkeit zu, die Langeweile, die Leere. Nur in den leeren Momenten fühlen wir, was Leben heißt: einfach da sein, anwesend sein, atmen. Existieren.

Summertime …

Kleines Video von mir zu dem Song „Over the Hill“ von John Martyn …: Das Zitat am Schluss stammt aus Garth Risk Hallbergs Roman „City on Fire“.

Woher kommt die Angst?

Wenn wir zögern, wenn wir zweifeln, wenn wir nicht handeln, wo wir handeln könnten … wenn wir schweigen, wo wir sprechen müssten, wenn wir nicht die Wahrheit sagen, obwohl wir sie kennen, wenn wir nicht für jemanden oder etwas einstehen, der oder das uns wichtig ist … woher kommt das? Warum weichen wir dem Leben…

Das Leben ist lang genug

Vor kurzem sah ich eine Grafik, in dem ein Leben von neunzig Jahren in Monaten auf einem einzigen DINA4-Blatt dargestellt wurde. Jedes Kästchen steht für einen Monat. Es gibt auch ein Blatt, in dem alle Wochen aneinandergereiht sind. Meine Reaktion: Erschrecken!

Eigensinn und Glück

Der wahre Besitz eines Menschen ist das, was er in sich trägt. Alles andere sollte demgegenüber völlig belanglos sein. – Oscar Wilde Was für eine Kostbarkeit ist doch die Persönlichkeit eines Menschen! Man selbst zu sein, eigensinnig, seinen eigenen Kopf haben, manchmal auch einen Dickkopf … die Freiheit, individuell sein zu dürfen, ist das Geschenk,…

Kümmert euch nicht um die Früchte eures Handelns

Es ist paradox: Den größten Erfolg haben wir, wenn wir uns nicht um ihn scheren. Wie oft haben wir schon erlebt, dass uns eine gute Idee genau dann gekommen ist, wenn wir nicht mehr nach ihr gesucht haben. Wie oft haben wir genau in dem Moment den richtigen Menschen oder den richtigen Augenblick gefunden, sobald wir einmal von…

Was ist dein Problem?

Unser Verstand liebt Probleme. Er liebt sie so sehr, dass er selber welche erschaffen muss, wenn es keine gibt. Das macht ihn aus, das verschafft ihm Genugtuung, denn nur, wenn wir Probleme haben, brauchen wir ihn. Unser Verstand ist wie der Staat – täglich ist er damit beschäftigt, uns neue, nervenaufreibende Probleme zu bereiten, damit wir ihm…

Das Leben ist lang genug

Nein, nicht gering ist die Zeit, die uns zu Gebote steht; wir lassen nur viel davon verloren gehen. Das Leben, das uns gegeben ist, ist lang genug und völlig ausreichend zur Vollführung auch der herrlichsten Taten, wenn es nur von Anfang bis zum Ende gut verwendet würde; aber wenn es sich in üppigem Schlendrian verflüchtigt, wenn…

Das Gesetz von Ursache und Wirkung

Wir verdrängen es gerne, aber wie alles Verdrängte wird es uns irgendwann doch schmerzlich bewusst: Jede einzelne unserer Taten verursacht eine Energie, die früher oder später zu uns zurückfällt. „Wie du säst, so wirst du ernten“, heißt es bei Cicero, und der römische Philosoph drückt damit nichts anderes aus als das ewige Gesetz des Karmas, oder: das…

Das Gesetz des Gebens und Nehmens

Wir wollen sie oft nicht wahrhaben, und unsere Sprache versteckt sie manchmal vor uns: die einfache Tatsache, dass das Leben in dauerndem Wechsel begriffen ist. Dass wir vergänglich sind, dass wir nichts festhalten können im Leben, erscheint uns oft als eine schreckliche Vorstellung, die unsere ganze Existenz der Sinnlosigkeit preis gibt. Doch alles in der Welt…